Innere und äußere Ziele

Innere Ziele sind neue oder ausgebaute Charaktereigenschaften, Fähigkeiten, innere Haltung, Lebenseinstellung. Äußere Ziele beziehen sich auf Beruf, Familie, Hobby, Urlaub etc. Sind Deine inneren Ziele stimmig und passen auch zu Deinen äußeren, trittst Du viel authentischer auf und erreichst Deine äußeren Ziele viel einfacher.

Ziele können sich widersprechen. Möchtest Du zum Beispiel „harmonisch leben“ und das „eigene Leben selbstbestimmt gestalten“, wirst Du mit Deiner Selbstbestimmung auch einmal anecken und Disharmonien erzeugen. Rein äußere Unstimmigkeiten entstehen häufig im Spannungsdreieck Familie, Beruf und Du selbst.

Zwei wichtige Spannungsdreiecke

In der Grafik ist ein wichtiges Gebiet beschrieben, dass fast jeder Mensch für sich aktiv in einen Einklang zu bringen hat, um authentisch zu werden.

Das dazu generalisierte Spannungsdreieck lautet „Der, der ich heute bin“ versus „Der, der ich sein könnte und / oder möchte“ versus „Anforderungen von außen an mich“.

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1

Beziehung

2

Eigene Bedürfnisse

3

Beruf

Merke

Stimmigkeit stärkt enorm, Widersprüchlichkeit schwächt fatal.

Fremdbestimmte und ureigene Ziele

Kaum unterschieden und doch für Dein Lebensglück enorm wichtig: Es gibt Ziele, die Du für andere verfolgst und es gibt Ziele, die Dich ausmachen, Deinen Lebensauftrag definieren. Authentisch Leben heißt, sich dieser ureigenen Ziele bewusst zu sein. Und jetzt bitte keine Angst vor Egoismus: Fast immer unterstützen Deine ureigenen Ziele auch andere Menschen.

Das Herausarbeiten Deiner ureigenen Ziele ist ein Prozess, der sich häufig über einen längeren Zeitraum erstreckt. Wenn Du sie gefunden hast, wirst Du es ganz tief spüren und sie nicht mehr vergessen. Und hast Du Dich noch nicht ausreichend ergründet, kannst Du über das aufrichtige Verfolgen Deiner für Dich im Moment bestmöglichen Ziele über Dich und Dein Leben hinzu lernen. Und auch schon eine Menge Erfolge feiern.

Die 3 Erfolgstugenden nach Patanjali

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1

Selbstdisziplin

2

Selbststudium, Selbstreflexion

3

Sich einlassen, hingeben

Merke

Fremdbestimmte Ziele schwächen ungemein, wenn sie nicht auch die ureigenen Ziele unterstützen. Ureigene Ziele machen Dich authentisch.

Trainingsreize

Authentizität benötigt den Einklang von Gedanken, Gefühlen, Körper und Atmung. Gerade Deine unbewussten Anteile müssen zu Deinen bewussten harmonieren, möchtest Du authentisch wirken. Nur so findest Du die Ausrichtung, um auch Deine Außenwelt wie gewünscht mitgestalten zu können. Und deshalb benötigt ein Authentizitätstraining immer auch Trainingsreize, die Dein Unterbewusstsein in Einklang mit Deinen bewussten Absichten bringen.

Es ist dabei hilfreich, Trainingsreize an die gewünschten Ziele anzupassen. 2 Beispiele: Zu viel Härten im Leben benötigen oft einen weicheren Körper und eine langsame, tiefe Bauchatmung. Auf zu viel Resignation kann man mit Kraft- und Haltungstraining und Schnellatemtechniken reagieren. Die zum Ziel passende Atmung ist dabei nicht nur hilfreich, sondern sogar notwendig.

Schulung des Unterbewusstseins

So wird Dein Unterbewusstsein zu einem mächtigen Unterstützer Deiner Ziele

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Entspannungs-
Techniken

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Körperliches Austoben

3

Lernen von Anderen, insbesondere Vorbildern

4

Intelligentes Setzen von Stress

5

Emotionsarbeit

6

beruhigende Atmung

7

Körperhaltung
Aufrecht & locker

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Gestik

9

Mimik wahrnehmen

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Achtsamkeit

11

Reizentzug und Stille

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intensive Atmung

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Körperhaltung:
aufrecht & vorgespannt

14

Gestik

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Mimik vorgeben

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Konzentration

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Krafteinsatz bei
Bewegungslosigkeit

Merke

Geschickte Trainingsreize führen zu schnellem Wachstum. Ungeschickte Reize führen in die falsche Richtung oder verpuffen.

Fotos: Medianautiker (3x), Harald Schnauder (4x)